Seite an Seite – Konzert “25 Jahre Chorleiter Joachim Schmid”

(ukc) Bei seinem Kooperationskonzert konnte der 1. Vorsitzende des Sängerbundes Neckartailfingen Wolfgang Kehrer innerhalb der vielen kleinen und großen Gäste auch Bürgermeister Gertitschke mit Frau sowie den Präsidenten des Chorverbands Karl Pfaff a.D., Herrn Udo Goldmann mit Frau begrüßen. Kehrer sagte, dass an diesem Abend Kinder, Männer und Frauen, Generationen (nicht nur eine Familie des Sängerbund ist mit drei Generationen auf der Bühne vertreten) sowie Vereine (die Chöre des Sängerbundes mit den Chören des TSuGV Großbettlingen) Seite an Seite singen werden.


Eröffnet wurde das Konzert von Sina Greule (Gesang) und Luis Schmid (Klavier) mit “Seite an Seite”, dem roten Faden des Konzerts.
Dorothea Labudde- Neumann war Moderatorin des Abends und führte mit vielen erklärenden Bemerkungen durchs Programm.
“Hallo hallo ” begrüßten die Sängerinnen des Frauenchors LaVida unter Leitung von Inge Wohlfarth die zahlreichen Zuschauer mit dem Lied “Nette Begegnung” von Oliver Gies. “Wie kann es sein”, “Nur ein Wort”, “Mama loo” und “I will follow him” wurden souverän und auswendig vorgetragen, teiweise von Luis Schmid am Klavier begleitet.
“Männerchöre, nur noch selten zu hören und zu erleben, müssen auch a capella singen …” kündigte Labudde- Neumann die befreundeten Männerchöre aus Großbettlingen und Neckartailfingen an. Aber mit “Marina”, “Der Wanderer” mit einem aus dem Off gesungenen Solo von Sina, “Bei Nacht” und “Heimweh” begeisterten sie die anwesenden Freunde des Männerchorgesangs.
Das Herzstück eines Vereins seien oft die Kinder, und mit dem Kinderchor von Großbettlingen unter der Leitung von Franziska Koch, sowie den HappyTones und CooleKerle unter der Leitung von Katja Sequenzia waren 3 Kinderchöre auf der Bühne. Mit Liedern über die Stars unserer Kindheit von Astrid Lindgren brachten sie Schwung in die Halle: “Hej Pippi Langstrumpf”, “Michel war ein Lausejunge” und “Faul sein ist wunderschön” brachte einige in Versuchung mitzusingen. Die Moderatorin begleitete die Kinder stilecht mit der Geige. Da alle diese Kinderlieder von Georg Riedel arrangiert sind, passte der anschließende “Auferstehungssamba”, gemeinsam vorgetragen von den gemischten Chören Just music aus Großbettlingen und dem Chor Vision aus Neckartailfingen, auch von Riedel arrangiert wunderbar in diese Liedfolge.
Mit “New York, New York” und der Ballade “House of the rising sun” eröffneten die gemischten Chöre den zweiten Teil des Konzerts.
Bei “Alles nur geklaut” bekannt durch die Prinzen, unterstützten die Kinderchöre die Erwachsenenchöre Seite an Seite.
Ein Muss in der Kinderchorwelt sind Bibi und Tina. Richtig gut singen und vor allem schnell sprechen musten die Kinder bei den gerappte Liedern “”Up up up” und “Tohu wa bohu”, und auch die Band, bestehend aus Michael Fronmüller am Bass, Henning Kloos am Schlagzeug und Luis Schmid am Klavier, einiges mehr zu stemmen hatte als bei anderen Begleitungen.
Das anschließend von Sina gesungene Liebeslied “All of me” von John Legend war da bedeutend ruhiger.

Zum großen Finale war dann die Bühne richtig voll, da sich nun die Männerchöre dazugesellten. Auch die Chorleiter/innen waren nun alle gefordert um ihre Chöre durch die Titel zu führen, die Friedl Harry eigens für diese Chorkooperation arrangierte. Die Ballade “Ich glaube” von Udo Jürgens, “Alles im Leben hat seine Zeit” und natürlich “Seite an Seite” von Christina Stürmer.
Eine Besonderheit des Abends war, dass alle Mitwirkenden, ob Solisten, Chorsänger oder Musiker aus den eigenen Reihen stammten
Die von den Zuhörern geforderte Zugabe musste jedoch noch warten, denn es gab noch einen überraschenden Programmpunkt: Joachim Schmid, der die musikalische Gesamtleitung des Abends innehatte und Chorleiter der gemischten Chöre und Männerchöre ist, hat sein 25 jähriges Chorleiterjubiläum in Neckartailfingen.
Er wolte keine große Sache um seine Person machen, lieber ein Konzert das dem großen Ganzen dient. Umso erfreulicher war, dass Herr Udo Goldmann, der bis Anfang März das Amt des Chorverbandspräsidenten inne hatte, sich gerne spontan dazu bereit erklärte, diese Ehrung vorzunehmen. Seiner Rede merkte man an, das er die Zusammenarbeit mit Joachim Schmid, der auch aktiv im Chorverband mitgewirkt hat, genossen und wertgeschätzt hat. Zum Dank bekam der Jubilar neben stehenden Ovationen auch ein Weinpräsent.
Bei seinem Schlußwort bedankte sich Wolfgang Kehrer herzlich bei dem Publikum, welches mit Applaus nicht gegeizt hatte, sowie den zahlreichen Helfern, die im Vorfeld, während und nach dem Konzert tätig waren, allen vorran Transporter Mario, der wieder an alles gedacht hatte, sodaß keiner hungrig oder durstig nach Hause musste.

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